unkraut-vergeht-nicht

Wirklich gute Tipps und wissenswerte Artikel rund um das Thema Garten

   Feb 20

Die Eibe, ein sehr vielseitiger Nadelbaum

Eiben sind in Mitteleuropa seit mehreren tausend Jahren heimisch, in der freien Natur kommen sie aber nur noch selten vor. Denn ihr Holz war lange Zeit als Rohstoff für Möbel sehr begehrt. Da Eiben sich sehr gut zuschneiden lassen und eine sehr dichte Krone haben, eignen sie sich auch für Hecken. Das auffälligste Merkmal der Eiben ist, dass sie statt Zapfen Früchte ausbilden, die von einer intensiv roten Schale geschützt werden.


EibeDie anspruchslosen Nadelbäume lassen sich quasi in jegliche erdenkliche Form bringen, Formgehölze aus Eiben bilden einen grundlegenden Bestandteil von repräsentativen Prachtgärten. Zuschnitte erfolgen am besten im Juni, idealerweise rund um den Johannistag. Man kann sie sogar auf ein Gerüst aus etwa armdicken Ästen zurecht stutzen, nach einiger Zeit bilden sie erneut ihre blickdichten Kronen aus. Die rot leuchtenden Fruchtschalen schmecken süßlich, die Früchte und die Nadeln sind jedoch hochgiftig. Der ideale Standort ist halbschattig bis schattig. Die Tiefwurzler bevorzugen leicht lehmige Böden mit hohem Kalkanteil, gedeihen aber überall außer in saurem Moorboden. Staunässe schadet ihnen allerdings, und sandige Böden sollte man ab und an mit reifem Kompost anreichern. Durch die winterliche Trockenheit eingegangene Triebe können zu Beginn des Frühjahrs entfernt werden.

  (weiterlesen …)


   Feb 15

Oleander

In unseren Breitengeraden wird der ebenso immergrüne wie giftige Oleander als Kübelpflanze geschätzt, denn seine weißen, gelben oder rötlichen Blüten sind außerordentlich schön. Die Temperaturen im Winterquartier sollten zwischen fünf und zehn Grad betragen. In den warmen Monaten braucht Oleander viel Sonne und viel Wasser. Im Sommer lassen sich
Stecklinge gewinnen, die Aussaat der Jungpflanzen erfolgt im Frühjahr. Das schön anzuschauende Hundsgiftgewächs ist in mediterranen und subtropischen Klimazonen heimisch.


   Feb 02

Blätter von Zimmerpflanzen reinigen

Zimmerpflanzen tragen zu einem guten Raumklima und zur Gesundheit bei, indem sie über ihre Blätter Feuchtigkeit und frischen Sauerstoff an die Raumluft abgeben. Bei trockener Raumluft erhöht sich das Erkältungsrisiko, da die Schleimhäute schneller austrocknen und dabei an Widerstandskraft gegen Bakterien und Viren verlieren. Auch die Blätter der Zimmerpflanzen leiden unter der Trockenheit der Heizungsluft.

Zudem wird während der Heizperiode in den Zimmern besonders viel Staub aufgewirbelt, der sich auch auf den Blättern ablagert, diese können somit wesentlich weniger Licht aufnehmen. Mindestens alle paar Wochen sollten die Blätter daher feucht abgewischt werden. Blattduschen im Spülbecken und das Besprühen mit zerstäubtem Wasser tun den meisten Pflanzen ebenfalls gut, Zimmerpflanzen mit weichen behaarten Blättern können hierbei jedoch Schaden nehmen.


   Jan 27

Schnee im Garten

Üppig mit Schnee bedeckte Pflanzen und Bauten sind optisch ansprechend. Auch mit Raureif überzogene Gräser und Stauden sehen sehr schön aus, das Abschneiden abgestorbener Triebe kann im Frühling erfolgen. Schneemassen müssen jedoch eventuell teilweise entfernt werden, um ein optimales Gedeihen des Gartens im Frühjahr zu gewährleisten. Liegengebliebener Schnee kann dazu führen, dass ganze Äste abbrechen, und auch auf andere Weise Schaden anrichten.

SchneeImmergrüne Gehölze wie zum Beispiel Kirschlorbeer leiden unter einer zu schweren Schneedecke besonders stark, und zahlreiche weitere Gartenpflanzen sind ebenfalls betroffen. Sogar die stabilen Bambus-Pflanzen können unter dem Gewicht des Schnees Schaden nehmen. Insbesondere bei Tauwetter, wenn das Gewicht des Schnees durch die viele Nässe noch zunimmt, sollte die Schneedecke regelmäßig von den jeweiligen Pflanzen entfernt werden. Auch der Rasen kann unter der weißen Pracht leiden: man sollte einen verschneiten Rasen nicht zu oft betreten, da der verdichtete Schnee unter den Fußspuren das Entstehen von Pilzkrankheiten begünstigt. Daher sind auch große Schneehaufen auf dem Rasen nicht angebracht. Bei Frost sollte man den Rasen ebenfalls sich selbst überlassen. Denn die gefrorenen Grashalme brechen schnell ab, betroffene Stellen bleiben im Frühjahr eventuell braun.

  (weiterlesen …)


   Jan 18

Igel im Garten

Die stacheligen Säugetiere fühlen sich vor allem in naturnahen Lebensräumen wohl, sie haben einen großen Aktionsradius. Nicht nur für Kinder ist es immer wieder eine Freude, einen Igel im eigenen Garten zu beobachten. Damit der Igel im Garten überwintern kann, benötigt er ein warmes Quartier, zum Beispiel einen winddichten Haufen aus Reisig, Holz und Laub. Für ein dauerhaftes Winterquartier empfiehlt sich ein mit Steinen abgesicherter Haufen oder ein Igelhäuschen.

IgelIgel sind hauptsächlich nachts aktiv, daher sieht man sie nur selten. Besonders wohl fühlen sie sich in Gärten mit dichten und ausufernden Hecken, heimischen Gehölzen und Komposthaufen. Im Herbst aufgeschichtete Laubhaufen ziehen die beliebten Stacheltiere ebenfalls an. Igel ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren wie Insekten und Schnecken, kleinen Wirbeltieren wie Blindschleichen und Schlangen, Aas, und vegetarischer Kost wie Früchten und Wurzeln. Ihr Winterquartier beziehen die Igel spätestens mit den ersten nächtlichen Frostperioden. Sie fallen in einen tiefen Winterschlaf, der in Abhängigkeit vom Wetter in der Regel bis April anhält. Igelhäuser sind etwa 60 x 45 cm groß und bestehen aus einem Vorraum und einem Schlafraum. Die Eingänge sollten gegeneinander versetzt liegen, um optimalen Windschutz zu gewährleisten. Ein abnehmbares Dach erleichtert die Reinigung erheblich.

  (weiterlesen …)


   Jan 12

Deutschlands größte Botanische Gärten

Pflanzenfreunde finden in den zahlreichen Botanischen Gärten Deutschlands Inspiration für die Gestaltung des eigenen Gartens, und zudem erfahren sie viel Wissenswertes über das vielfältige Reich der Pflanzen. Der Botanische Garten Berlin blickt auf eine über 400jährige Geschichte zurück und zeigt eine der größten Pflanzensammlungen der Welt. Besonders eindrucksvolle Botanische Gärten gibt es beispielsweise auch in Dortmund, Bochum, Hamburg, München, Köln, Bonn und Düsseldorf.

Die faszinierende Pflanzenwelt des Botanischen Gartens Berlin im Ortsteil Lichterfelde, welcher der Freien Universität Berlin angehört, wird Jahr für Jahr von einer halben Million Besuchern bewundert. Sie umfasst unter anderem ein 14 ha großes Arboretum, eine 13 ha große pflanzengeographische Abteilung, mehr als 6.000 qm an Gewächshäusern, einen Sumpf- und Wassergarten, einen Duft- und Tastgarten, einen Moosgarten, einen Arzneipflanzengarten und ein Botanisches Museum. Der Botanische Garten Berlin beherbergt auf einer Fläche von 43 Hektar rund 22.000 verschiedene Arten. Alle bedeutenden Vegetationszonen sind akribisch nachgebildet worden, so dass man sich ein umfangreiches Bild über die Pflanzen der Erde machen kann. An einem Tag ist dies allerdings nicht zu schaffen, auch bei häufigen Besuchen entdeckt man stets viel Neues.

  (weiterlesen …)


   Jan 02

Bäume umpflanzen

Das Versetzen von Bäumen an einen anderen Standort muss gründlich vorbereitet werden, anderenfalls kommt es zu Problemen beim Anwachsen. Viele Bäume wurzeln sehr tief, und auch in der Breite dehnt sich das Wurzelwerk oftmals ähnlich stark aus wie die Baumkrone. Es verzweigt sich in Haupt-, Neben- und Feinwurzeln. Zur Aufnahme von Wasser sind alleine die Feinwurzeln in der Lage.

Möchte man nun im eigenen Garten einen Baum umpflanzen, hebt man bereits im Herbst vor dem Jahr des Umpflanzens einen Graben rund um den Baum aus, wobei alle seitlich ausgerichteten Wurzeln durchtrennt werden. Besonders tief wurzelnde Bäume erfordern auch ein Durchtrennen der Wurzeln unter dem Wurzelballen. Nachdem man diesen ersten Arbeitsschritt durchgeführt hat, füllt man den Graben mit einer Mischung (1:1) aus der ausgehobenen Erde und Kompost auf. Bis zur Frostperiode muss der Baum nun ausgiebig gewässert werden. Auch nach dem Winter bekommt der solcherart zum Umpflanzen präparierte Baum viel Wasser, um die Bildung von Feinwurzeln anzuregen. Eine Schicht aus Mulch rund um den Stamm beschleunigt den Vorgang zusätzlich. Etwa ein Jahr nach der Vorbereitung sticht man den Baum aus, wobei möglichst viele Feinwurzeln erhalten bleiben müssen. (weiterlesen …)


   Dez 30

Die Elsbeere, Baum des Jahres 2011

Die Elsbeere ist ein sehr schöner Laubbaum, in Deutschland aber selten geworden. Ihr elastisches, belastbares und festes Holz wird von Schreinern und Musikinstrumentenbauern sehr geschätzt. Von Juli bis September wachsen kleine dunkelrote Beerenfrüchte heran, die gegen die Ruhr und andere Magen-Darm-Krankheiten helfen. Die dichte Laubkrone der bis zu 30 Meter hohen Elsbeere färbt sich im Herbst zuerst feuerrot, dann orange und schließlich gelb. Elsbeeren werden bis zu 300 Jahre alt. Der Baum des Jahres wird von der Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung ausgesucht.


   Dez 23

Die beliebtesten Weihnachtsbäume

Die Ursprünge des Brauchs, zur Weihnachtszeit immergrüne Bäume zu schmücken, verlieren sich in den Wirren der Geschichte. Zu einem festen Bestandteil des weihnachtlichen Brauchtums entwickelte sich der geschmückte Weihnachtsbaum im neunzehnten Jahrhundert, zunächst vorwiegend in Deutschland. Bei den meisten Weihnachtsbäumen handelt es sich um Tannen.


WeihnachtenBesonders viele deutsche Wohnzimmer schmücken sich an Weihnachten mit einer Nordmann-Tanne, pro Jahr werden zu diesem Zweck rund 16 Millionen Exemplare verkauft. Die weichen, nicht stechenden Nadeln der Nordmann-Tanne sind an ihrer Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite hellgrün mit zwei weißen Streifen. Nordmann-Tannen zeichnen sich durch ihren dichten und gradlinigen Wuchs aus. Blaufichten erfreuen sich ebenfalls besonderer Beliebtheit als Weihnachtsbaum. Die intensiv nach Wald duftenden Zweige eignen sich hervorragend für schweren Baumschmuck und echte Kerzen. Beim Anbringen der Dekoration muss man aufpassen, dass man sich nicht an den spitzen Nadeln sticht. Der Duft der blaugrünen, weichen Nadeln der Edel- oder Nobilistanne erinnert an Orangen. Edeltannen halten sich länger als Nordmann-Tannen. Fichten und Rotfichten sind sehr preisgünstig, fangen aber bereits nach wenigen Tagen an zu nadeln.

  (weiterlesen …)


   Dez 19

Winterschutz für Rosen

Damit die Rosen den Winter gut überstehen, müssen bereits zur Sommerzeit einige Regeln eingehalten werden. Die letzte Stickstoff-Düngung sollte bereits vor dem 1. Juli erfolgen, anderenfalls sind die neuen Trieben im Herbst womöglich noch nicht entsprechend ausgehärtet. Mit Patentkali können Rosen bis Ende August gedüngt werden. Die durch Frost besonders gefährdete Veredelungsstelle sollte beim Einpflanzen stets einige Zentimeter tief unter die Erde positioniert werden.

Bei Hochstammrosen befindet sie sich allerdings am Kronenansatz, sie wird über den Winter mitsamt der Krone in einen Jutesack oder Vlies eingehüllt. Folie eignet sich nicht, da sie die Feuchtigkeit hält und die Rosen faulen können. In die Zweige gehängtes Nadelholzreisig schützt zusätzlich vor starken Winden. Am unteren Ende des Stammes sollte man außerdem Humuserde anhäufen. Beet-, Edel- und Strauchrosen werden vor Frost geschützt, indem man sie in einen 15 bis 20 cm hohen Haufen aus Erde oder einem Gemisch aus Kompost und Mutterboden einbettet. Auf die herausragenden Zweige legt man Fichten- oder Tannenreisig. Eine Schicht aus Moos oder abgefallenem Laub auf den Erdhaufen schützt ebenfalls vor dem Wechsel aus Frost, eisigem Wind, Feuchtigkeit und Wintersonne. Nach Ende der starken Frostphasen entfernt man die oberen Schutzschichten wieder, mit dem Abtragen der Erde wird aber gewartet, bis die neuen Triebe etwa zehn Zentimeter lang sind.

  (weiterlesen …)